Dr. Edgar Franke

Mitglied des Deutschen Bundestages

Was mir wichtig ist


Ich mache Politik für die Menschen in meinem Wahlkreis. An erster Stelle steht daher für mich die Arbeit für meinen Wahlkreis, der den Schwalm-Eder-Kreis und das Frankenberger Land umfasst. Hier komme ich her. Hier lege ich Rechenschaft über meine Arbeit ab und hier bin ich das ganze Jahr über unterwegs, um Probleme, Ideen und Hinweise aufzunehmen.

Wenn man Politik für die Menschen machen will, muss man an deren Lebensrealität anknüpfen können. Die Arbeit in meinem Wahlkreis dient dazu, dies stets zu erkennen und führt mir auch die Auswirkungen von politischen Entscheidungen in Berlin vor Augen.

Die Sozial- und Gesundheitspolitik ist für mich von besonderer Wichtigkeit. Die sozialen Sicherungssysteme müssen sich an der höheren Lebenserwartung der Menschen und dem medizinisch-technischen Fortschritt orientieren. Als Mitglied des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag setze ich mich für die solidarische Absicherung der allgemeinen Lebensrisiken ein. Dazu gehört ein breites Angebot an Haus- und Fachärzten und eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung gerade in der ländlichen Region.

Als Rechtspolitiker, Kommunalpraktiker, aber vor allem auch jemand, der lange Jahre an der Hochschule Staatsrecht gelehrt hat, ist die Wahrung der Grundrechte zwingend. Ich streite für den Schutz unserer Bürgerrechte.

Das Recht ist als Mittel einsetzen, um für einen fairen Ausgleich der Interessen zu sorgen. Es sind nicht nur einheitliche gesetzliche Rahmenbedingungen für die internationalen Finanzmärkte, sondern auch einheitliche soziale Standards in unserer Gesellschaft und in Europa, wie z. B. durch die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns, zu schaffen. Gerade in Deutschland sind nicht die Sozialleistungen zu hoch, sondern oftmals die Löhne zu niedrig.

Und nicht zuletzt, Ihre Meinung ist mir wichtig. Ich freue mich über Anregungen, Zustimmung und konstruktive Kritik an meiner Arbeit, denn ich möchte mich für Ihre Interessen gezielt weiter einsetzen.

Lage

Geografisch liegt der Wahlkreis mit dem Schwalm-Eder-Kreis und dem Frankenberger Land im nördlichen Teil des Bundeslandes Hessen. Oberhalb dieser Kreise liegt die nordhessische Metropole und Documenta Stadt Kassel, unterhalb schließen Marburg und Bad Hersfeld die Kreise ein. Die Bundesautobahn A 7 als längste deutsche Autobahn und bedeutendste Nord-Süd-Verbindung führt durch die Landkreise bzw. östlich daran vorbei, wodurch beispielsweise der Wirtschaftsraum Rhein-Main schnell erreichbar ist. Zudem führt die ICE-Strecke von Würzburg/Frankfurt nach Hamburg durch den Schwalm-Eder-Kreis.

Zahlen und Fakten

Der Wahlkreis Schwalm-Eder/Frankenberg gehört zu den flächenmäßig größten Wahlkreisen Deutschlands. In den 27 Städten und Gemeinden des Schwalm-Eder-Kreises leben rund 185.000 Menschen. Er ist Hessens zweitgrößter Landkreis mit der Kreisstadt Homberg (Efze). Zum Wahlkreis gehört auch das Frankenberger Land. In den 11 Städten und Gemeinden leben rund 58.000 Menschen. Frankenberg (Eder) ist hier als wirtschaftliches Mittelzentrum die bedeutendste Kleinstadt.

Zum Wahlkreis zählen neben Homberg im Schwalm-Eder-Kreis die Orte Bad Zwesten, Borken, Edermünde, Felsberg, Frielendorf, Fritzlar, Gudensberg, Guxhagen, Jesberg, Gilserberg, Knüllwald, Körle, Malsfeld, Melsungen, Morschen, Neuental, Neukirchen, Niedenstein, Oberaula, Ottrau, Schrecksbach, Schwalmstadt, Schwarzenborn, Spangenberg, Wabern und Willingshausen. Im Frankenberger Land sind es neben Frankenberg (Eder) die Orte Allendorf (Eder), Battenberg (Eder), Bromskirchen, Burgwald, Frankenau, Gemünden (Wohra), Haina, Hatzfeld (Eder), Rosenthal und Vöhl.

Die Wahlkreisbüros befinden sich in Borken und in Frankenberg (Eder).

Besonderheiten

Der Schwalm-Eder-Kreis ist das ehemalige Land der Chatten, die hier in frühgeschichtlicher Zeit siedelten. Hier fällte der Missionar Bonifatius seine Donareiche. Hier wurde Heinrich I. zum König erhoben. Hier fand 1526 in der Stadtkirche „St. Marien“ der heutigen Kreisstadt Homberg (Efze) die Synode statt, die Hessen reformierte. Zuvor prägte der Jahrhunderte andauernde Machtkampf zwischen dem Erzbistum Mainz und der Landgrafschaft Hessen die Region.

Die Stadt Frankenberg wurde von Landgraf Konrad von Thüringen erbaut, um an der oberen Eder ein Gegengewicht zum mainzischen Battenberg zu schaffen. Sie lag damals am Kreuzungspunkt zweier Handelswege.

Noch heute stehen jene geschichtsträchtigen Landkreise dieses Wahlkreises aufgrund ihrer zentralen Lage in Deutschland als Wirtschaftsstandort hoch im Kurs. Das Handwerk, die Land- und Forstwirtschaft, zahlreiche Dienstleistungsunternehmen und das produzierendes Gewerbe bilden den Kernpunkt der Wirtschaftsstruktur dieser Region. Zu den bedeutendsten Unternehmen zählen das Weltunternehmen B. Braun Melsungen, das führende Lösungen für moderne medizinische Versorgungen bietet, und die Viessmann Group in Allendorf (Eder) als einer der international führenden Hersteller von Heiztechnik-Systemen.

Nicht zuletzt zählen der Schwalm-Eder-Kreis und das Frankenberger Land mit dem Naturpark Kellerwald, dem Edersee und dem Knüllgebirge zu Deutschlands reizvollsten landschaftlichen Regionen, sodass auch der Tourismus eine zentrale Rolle spielt. Vor einigen Jahren wurde für die einheitliche Vermarktung dieser Tourismus-Region das Thema „GrimmHeimat“ als Dachmarkenstrategie entworfen, die auf die Lebens- und Arbeitszeit der Brüder Grimm zurück zu führen ist, die vor allem in Nordhessen eine bedeutende Phase ihres Lebens verbrachten.

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